Am stärksten ziehen aber die Weite und Erhabenheit der Landschaft die Besucher in ihren Bann. Die schottischen Highlands sind eine der letzten Wildnisse Europas, geprägt von schroffen Bergen und tiefen Lochs – im Glen Coe, einem der schönsten Täler des Landes, scheinen die schroffen Felsen direkt von der Straße aus in den Himmel zu wachsen. Überall, auch an den touristisch bekanntesten Orten wie z. B. dem Loch Ness, kann man einen Platz für sich selbst finden und in eine weitgehend unberührte Natur eintauchen.
Aber auch die schottischen Städte sind durchaus eine Reise wert. In der Hauptstadt Edinburgh können Sie der kopfsteingepflasterten „Royal Mile" von der die Silhouette der Stadt beherrschenden, mittelalterlichen Burg bis zum Holyrood Palace folgen. Jedes Jahr im August finden mit dem International Festival und dem Military Tattoo die Höhepunkte im Veranstaltungskalender Edinburghs statt. Glasgow wiederum ist Schottlands Kunstmetropole und Sehenswürdigkeiten wie das Lighthouse, die Burrell Collection oder die Gallery of Modern Art spiegeln die Passion seiner Bewohner für die schönen Künste und die Architektur wieder.
Wenn der Tag sich dem Ende neigt, ist die Zeit für einen guten Malt Whisky gekommen –über 300 davon werden in Schottland destilliert. Sie können dem weltweit einzigen Malt Whisky Trail folgen und dabei in der Region Speyside einen eher milden Vertreter kosten oder auf der Insel Islay eine eher torfige Variante wie einen Laphroaig oder Lagavulin zu sich nehmen
Schottland ist näher, als Sie glauben: Die Bahn benötigt vier Stunden von London nach Edinburgh und sowohl Edinburgh als auch Glasgow sind von Deutschland aus mit dem Flugzeug zu erreichen. Das Land besitzt fast 800 Inseln (300 davon bewohnt), von denen die meisten mit Fähren leicht zu erreichen sind. Beliebte Ausflugsziele sind u. a. Iona mit seinem alten Kloster und Skye, der romantische Zufluchtsort von Bonnie Prince Charlie.
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